Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

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Timing von Investitionsentscheidungen im Produktentwicklungsprozess - Materialsubstitution als Wettbewerbsinstrument


 

Förderer Deutscher Technologiedienst
Bearbeiter Prof. Dr. Jan Hendrik Fisch
Dipl. oec. Jan-Michael Roß
Ziele Durch den Einsatz neuer Materialien können Produkte verbessert oder einfacher hergestellt werden. Dennoch werden technisch überlegene Materialen mit Blick auf die damit verbundenen Unsicherheiten häufig erst verzögert eingesetzt. Entscheidet sich ein Unternehmen für die Entwicklung eines Produkts aus einem neuen Material, erhält es die Möglichkeit zur Materialsubstitution (z.B. CFK statt Stahl oder Aluminium) und baut sich damit eine reale Wechseloption auf. Während der Aufbau der Wechseloption durch den Start der Produktentwicklung eingeleitet wird, stellt die Markteinführung die Ausübung dieser Option dar. Die Zeitpunkte der Entwicklung und Markteinführung können mit Rücksicht auf die potentielle Nachfrage und das strategische Verhalten von Wettbewerbern in gewissen Grenzen frei gewählt werden. Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sollen zukünftige Unternehmensentscheidungen über den Einsatz neuer Werkstoffe unterstützen und aufzeigen, wie durch das Timing dieser Entscheidungen Wettbewerbsvorteile geschaffen werden können.