Search

Price Optimization in Revenue Managemet


Start date: 01.01.2005
Funded by: Universität Augsburg
Local project leader: Prof. Dr. Robert Klein
Local scientists: Wolfgang Burkart
Claudius Steinhardt

Abstract

The well-known instruments used by airlines such as price differentiation, capacity control and overbooking cannot be applied to all sectors which use revenue management. Thus, price determination as a means of achieving revenue maximization becomes the central instrument in such sectors. On the basis of various approaches to show purchase behaviour and thus preference structures of demanders, this project aims to develop optimization models to determine optimal prices. In a first approach the consumer surplus for demanders is determined, while further approaches are based on customer choice models.

Description

Nicht in allen Branchen, in denen Revenue Management zur Anwendung kommt, lassen sich die von Fluggesellschaften bekannten Instrumente der Preisdifferenzierung, Kapazitätssteuerung und Überbuchung unmittelbar einsetzen. Zum Beispiel ist es fürAutomobil-Vermieter oder Reiseveranstalter oft schwer möglich, für im Kern identische Leistungen unterschiedliche Preise zu verlangen. Beispiele dafür sind die Vermietung eines bestimmten PKWs über das Wochende oder der Hotelaufenthalt zu einem bestimmten Termin. Damit wird in diesen Branchen die Festlegung von Preisen zum zentralen Instrument der Erlösmaximierung.

Auf Grundlage verschiedener Ansätze zur Abbildung des Kaufverhaltens und damit auch der Präferenzstrukturen von Nachfragern sollen im Rahmen des Projekts Optimierungsmodelle zur Bestimmung optimaler Preise entwickelt werden. Ein erster Ansatz beruht dabei auf der Ermittlung von Konsumentenrenten für die Nachfrager, während für weiterführende Ansätze Customer Choice-Modelle als Basis angedacht sind.

Die resultierenden Optimierungsprobleme sind vor allem aus zwei Gründen komplex: Zum einen muss die Dynamik und die Stochastik des Absatzprozesses abgebildet werden, zum anderen sind sie aufgrund der zu berücksichtigenden Wirkungszusammenhänge bei der Beschreibung des Kaufverhaltens in der Regel nichtlinear. Um dieser Komplexität Rechnung zu tragen, wird auf das Instrument der simulationsbasierten Optimierung zurückgegriffen.

 

Im Verlauf des Forschungsprojekts bereits publiziert:

  • Domschke, W.; R. Klein und A. Petrick: Preisdifferenzierung im Revenue Management. In: Amelingmeyer, J. und P.E. Harland (Hrsg.): Technologiemanagement & Marketing - Herausforderungen eines integrierten Innovationsmanagements, Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden, 2005, S. 507-517

Links: