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Eine neue Studie zur Analyse von negativen Auswirkungen, die Individuen hinsichtlich des Zugriffs auf persönliche Informationen wahrnehmen, im European Journal of Information Systems veröffentlicht


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Ein Artikel von Sabrina Karwatzki, Manuel Trenz, Virpi Kristiina Tuunainen und Daniel Veit mit dem Titel “Adverse consequences of access to individuals’ information: an analysis of perceptions and the scope of organisational influence” wurde im European Journal of Information Systems veröffentlicht.



Zur Studie: Unternehmen haben ein großes Interesse, Kundendaten zu erheben und zu analysieren um ihre Serviceangebote und Interaktionen mit Kunden zu verbessern. Jedoch fürchten Individuen zunehmend negative Auswirkungen dieser Praktiken. Während vorherige Studien die Privatsphärebedenken hinsichtlich solcher Praktiken untersucht haben, blieb unklar, welche negativen Konsequenzen Individuen mit verschiedenen externen Akteuren verbinden, die potentiell auf persönliche Informationen zugreifen können. Um die Ängste von Kunden mildern zu können, benötigen Unternehmen jedoch Wissen über diese wahrgenommenen negativen Konsequenzen und einen Umgang mit diesen. Um dieses Thema zu untersuchen, haben wir 22 Fokusgruppen mit 119 Teilnehmern durchgeführt. Wir haben eine umfassende Konzeptualisierung und Kategorisierung von wahrgenommenen negativen Konsequenzen, die aus dem Zugriff auf persönliche Informationen entstehen können, erstellt. Es wurden sieben Arten von Konsequenzen identifiziert: psychologische, soziale, karrierebezogene, physische, ressourcenbezogene, strafrechtliche, und freiheitsbezogene Konsequenzen. Obwohl Individuen möglicherweise ihre Interaktionen mit Unternehmen einschränken, wenn sie negative Konsequenzen hinsichtlich ihrer Privatsphäre fürchten und diese mit dem Unternehmen oder anderen Akteuren verbinden, können Unternehmen präventive und korrigierende Maßnahmen ergreifen um negative Wahrnehmungen zu beeinflussen. Jedoch ist der Einfluss von Unternehmen limitiert und manche Ängste können, wenn überhaupt, nur durch das Individuum selbst oder durch gesetzliche Bestimmungen gemildert werden.

Referenz: Karwatzki, S., Trenz, M., Tuunainen, V. K. and Veit, D. 2017. "Adverse consequences of access to individuals’ information: an analysis of perceptions and the scope of organisational influence ", European Journal of Information Systems, online first, pp. 1-28.

Zum Journal: Das European Journal of Information Systems ist eine führende Zeitschrift in Forschungsfeld Information Systems. Das Journal wird vom Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. im JOURQUAL3 mit A einstuft. Der Impact Factor für 2016 beträgt 2,819.

Mehr Details zum Papier finden Sie hier.