Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

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NAMA 2018



Prof. Dr. Axel Tuma, Lehrstuhl für Production & Supply Chain Management und Resource Lab der Universität Augsburg und Prof. Dr. Marcus Wagner, Lehrstuhl für Innovation & Internationales Management veranstalteten gemeinsam die Herbsttagung 2018 der wissenschaftlichen Kommission Nachhaltigkeitsmanagement des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V.

Die diesjährige Herbsttagung der wissenschaftlichen Kommission Nachhaltigkeitsmanagement des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. fand am 4. und 5. Oktober 2018 an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg statt. Mit insgesamt über 70 deutschlandweiten Teilnehmern war die Tagung ein voller Erfolg!

Im Rahmen des Programms wurden während 13 wissenschaftlicher Sessions im Rahmen von fast 40 Fachvorträgen und Postern viele neue Forschungsergebnisse zu Nachhaltigkeitsaspekten in der Betriebswirtschaftslehre präsentiert. Dabei standen vor allem die Digitalisierung, Nachhaltigkeitsreporting sowie nachhaltige Lieferketten und Innovationen, aber auch Marketing, der Zusammenhang zwischen Finanzwesen und Treibhausgasemissionen und die soziale Nachhaltigkeit im Fokus. Ebenso wurde eine Paneldiskussion zu Zukunftsperspektiven für den akademischen Nachwuchs durchgeführt. „Die jährliche Tagung der Kommission zeigt die Bandbreite innovativer und spannender Forschungsarbeiten im Bereich der betrieblichen Nachhaltigkeit im deutschsprachigen Raum“, so Prof. Dr. Marcus Wagner. 

Prof. Dr. Jeremy Hall, Direktor des Centre for Social Innovation Management an der University of Surrey, umriss in seiner Keynote die Herausforderungen für Nachhaltigkeitsinnovationen am Beispiel der Umkehrung des aus der Halbleiterindustrie bekannten Moore‘schen Gesetzes. Er brachte dies in Bezug zu paradoxen Effekten der auf Norman Borlaug zurückgehenden „Grünen Revolution“. Seine Überlegungen illustrierte er an Beispielen aus Brasilien und Kanada.

Prof. Dr. Armin Reller wies in seiner Keynote auf die Kritikalität von Funktionsmaterialien in neuen Technologien hin und betonte vor allem die Berücksichtigung von knappen Rohstoffen sowie Umweltauswirkungen und soziale Bedingungen in der Wertschöpfungskette. Gerade Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMUs) fehlt oftmals das Wissen, welche Rohstoffe in ihren Produkten und Bauteilen enthalten sind und welche Risiken damit verbunden sind.

Unterstützt wurde die Tagung von der „Georg-Haindl-Wissenschafts-Stiftung“, die sowohl die Abendveranstaltung als auch eine Exkursion zu UPM Kymmene in Augsburg gefördert hat.

Konferenzbild NAMA2018 Teilnehmende der NAMA 2018 in Augsburg.