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Eine neue Studie zum wahrgenommenen Wert von Privatsphäre, Transparenz und Personalisierung im Journal of Management Information Systems veröffentlicht


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Ein Artikel von Sabrina Karwatzki, Olga Dytynko, Manuel Trenz und Daniel Veit mit dem Titel BEYOND THE PERSONALIZATION-PRIVACY PARADOX: PRIVACY VALUATION, TRANSPARENCY FEATURES, AND SERVICE PERSONALIZATION wurde im Journal of Management Information Systems veröffentlicht.



Zur Studie: Zur Steigerung von Servicequalität und Umsatz benötigen Anbieter digitaler Dienste Informationen über ihre Kunden. Doch unter welchen Umständen sind Kunden bereit, derartige Informationen zu teilen? Bisherige Studien diskutieren den Einfluss von ausgewählten Kundeneigenschaften oder betrachten isoliert Mechanismen zur Herstellung von Transparenz oder zur Personalisierung des Angebots. Unsere Studie untersucht, wie das Zusammenspiel des Werts von Privatsphäre, Transparenz und Personalisierung die Teilungsbereitschaft von persönlichen Informationen beeinflusst. Aufbauend auf der Information Boundary Theorie haben wir ein Experiment mit 286 Teilnehmern durchgeführt. Im Gegensatz zu unseren Erwartungen fanden wir keine Indikation, dass das Herstellen von Transparenz Individuen in ihrer Teilungsbereitschaft von Informationen beeinflusst. Weiterhin zeigen unsere Ergebnisse, dass die Wertschätzung von Privatsphäre Individuen in ihrer Teilungsbereitschaft von Informationen hemmt, und dies nicht nur bei personalisierten digitalen Diensten. Die Vorteile von Personalisierung überzeugen nur Konsumenten, die geringen Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre legen. Anbieter sollten daher die Gestaltung ihrer digitalen Dienste an die Datenschutzpräferenzen ihrer Kunden anpassen.

Referenz: Karwatzki, S., Dytynko, O., Trenz, M., and Veit, D. 2017. "Beyond the Personalization–Privacy Paradox: Privacy Valuation, Transparency Features, and Service Personalization", Journal of Management Information Systems (34:2), pp. 369-400.

Zum Journal: Das Journal of Management Information Systems ist eine führende Zeitschrift in Forschungsfeld Information Systems. Das Journal ist in der Financial Times FT50 Liste geführt und wird vom Verband der Hochschullehrer der Betriebswirtschaftslehre im JOURQUAL3 mit A einstuft. Der Impact Factor für 2016 beträgt 2,356.

Mehr Details zum Papier finden Sie hier.